Der Winzer Stefan Schmid

Gute Ernte in Menge und Qualität erwartet

Die Anlagen unseres Weinguts befinden sich wieder in Top-Zustand!

Die Frostnächte Ende April haben vorwiegend Junganlagen geschädigt. Aufgrund des – für das Rebenwachstum – günstige Wetter haben diese Junganlagen genügend Wachstum um 2017 die Jungfernlese zu erlauben.
Wir konnten durch Flächentausch unser Weingut um knapp 2ha Bioweinfläche (1,2ha Grüner Veltliner, 0,65ha Zweigelt, 0,1 Chardonnay) vergrößern, weshalb die Gesamterntemenge gesteigert wird. Die Traubenpreise sind aufgrund der europaweiten Frost- und Hagelschäden – wie in den vergangen Jahren – überdurchschnittlich.

Die regelmäßigen Niederschläge waren für den Bioweinbau heuer eine große Herausforderung, da die natürlichen Mittel aus dem Bio-organischem Weinbau abgewaschen werden.
Mit Routine und Einsatz unserer Mitarbeiter haben wir den Krankheitsbefall in einem unbedeutenden Maß gehalten.
Leider konnten wir heuer noch nicht unsere Kompostteespritze einsetzen. Die technischen Herausforderungen für diese Innovation waren größer als erwartet. Ab nächsten Frühjahr werden wir dann Kompost- und Heutee einsetzen und andere Mittel aus dem Bio-organischem Weinbau zurücknehmen können. Gemeinsam mit einem Bioweingut aus der Region werden wir eine Präparatespritze für Bio-dynamische Präparate anschaffen.

Durch die günstige Wettersituation können die Reben und Begrünungspflanzen leichter Nährstoffe im Boden lösen. Unsere Bemühungen um den Bodenaufbau tragen nun besonders reiche Früchte.
Wir rechnen mit Top-Qualitäten.

Schule am Bauernhof wird aufgrund der hohen Traubenpreise heuer nicht angeboten.

Die Hauptweinlese beginnt in der 2. Septemberhälfte.